Eintracht lässt zwei Punkte beim HSC liegen

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Eintracht Werne bemühte sich sehr beim Hammer SC, für drei Punkte reichte es aber nicht. 
© Bruse

Werne - In dem durch die Witterung durcheinander gewirbelten Spieltag der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) durfte Eintracht Werne beim Hammer SC antreten. Eine wie von Trainer Mario Martinovic gewünschte bessere Ausbeute als im Hinspiel stellte sich aber nicht ein. Beim 2:2 gab es das exakt gleiche Ergebnis.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): Hammer SC – Eintracht Werne 2:2 (1:1). Durch das erneute Remis gegen den HSC springen die Evenkämper in der Tabelle vorübergehend am BV 09 Hamm vorbei – dieser hat allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto als die Eintracht. 

Beim HSC verspielte die Elf von Mario Martinovic gleich zweimal eine Führung. „Es ist mir ein Rätsel, wie wir dieses Spiel nicht gewinnen konnten“, so der sichtlich ratlose Eintracht-Coach nach der Partie, der eigentlich auf eine bessere Ausbeute als beim Hinspiel gehofft hatte. Das war ebenfalls 2:2 ausgegangen. 

Dabei begann die Partie für die Gäste eigentlich gut. Ein deutliches Chancenplus nutzte Nico Schiller kurz vor der Pause zum verdienten 1:0 (38.). Doch mit dem Halbzeitpfiff schlugen die Hausherren aus einer Unachtsamkeit der Eintracht-Abwehr Profit und glichen aus (45.). 

Auch in Abschnitt zwei dominierten die Evenkämper das Geschehen und belohnten sich schnell mit der erneuten Führung. Eher gesagt wurden sie belohnt, denn Maximilian Beckschäfer lenkte eine flach getretene Ecke ins eigene Netz (48.). In der Folge verpasste es die Eintracht nachzulegen und musste so rund zwanzig Minuten vor dem Ende den erneuten Ausgleich hinnehmen (68.). „Danach waren genug Chancen da, um das Spiel zu gewinnen“, so Martinovic. 

Schiller traf kurz vor dem Ende nur die Latte (85.) und in der Schlussminute verpassten einige Akteure aus dem Gewühl heraus, den Ball aus zwei Metern über die Linie zu bringen. „Es ist wirklich unglaublich, was wir hier liegen gelassen haben. Schade für die Jungs, die sich nicht belohnt haben. Wir haben hier absolut zwei Punkte liegen lassen“, ärgerte sich Martinovic. 

Eintracht: Rafalski – Polat, Akyüz, Pawlik, Wilczek, Müller, Pra (59. Yilmaz), Ünal, Schiller, Krause, Matula 

Tore: 0:1 (38.) Schiller, 1:1 (45.) Schebab, 1:2 (48.) Beckschäfer (ET), 2:2 (68.) Hohn

Eintracht feiert dreckigen Sieg

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Torschütze Thomas Wilczek (links) feiert mit Nico Schiller seinen Treffer des Tages, der der Eintracht endlich wieder einen Sieg bescherte.
© Lenfers-Lücker

Werne - Das war nicht nur rein optisch ein dreckiger Sieg auf der matschigen Asche im Dahl für die Eintracht. Beim 1:0 (0:0) gegen TuS Lohauserholz II mussten die Mannen von Mario Martinovic hart arbeiten, um nach zuletzt drei Niederlagen in serie endlich wieder drei Punkte zu holen. Der SV Stockum verlor ohne seinen Spielertrainer Ali Karaman das Verfolgerduell in Heessen unglücklich.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): Eintracht Werne – TuS Lohauserholz II 1:0 (0:0). „Wir haben den Sieg heute erzwungen, aber wir brauchten den auch dringend“, sagte ein erleichterter Eintracht-Coach Mario Martinovic. Seine Mannschaft spannte ihn in der zweiten Hälfte zwischenzeitlich ziemlich auf die Folter und übertraf sich manches Mal wieder selbst im Vergeben der Großchancen – genauso aber auch die Gäste, was wiederum der Eintracht zu Gute kam.

Die Gastgeber spielten eine dominante erste Halbzeit, in der sie eine deutliche Steigerung zu den Auftritten der vergangenen Wochen erkennen ließen. Die Mannschaft spielte zielstrebig und erarbeitete sich Großchance um Großchance. Das, was fehlte, war die Belohnung für den Aufwand – ein Tor. Allein Kapitän Enes Akyüz tauchte zweimal vor Gästekeeper Akduman auf und traf nicht ins Schwarze. Marko Martinovic stand sieben Meter vor dem Kasten völlig frei, jagte den Ball aber auch acht Meter über das Tor. In der ersten Hälfte war mangelnde Chancenverwertung wieder das größte Manko der Eintracht.

Nach dem Seitenwechsel hätte sich das beinahe gerächt. Die Gäste, in der ersten Hälfte noch völlig chancenlos, setzten plötzlich zum Sturmlauf an. Die Eintracht geriet gehörig ins Schwimmen, fünf Minuten nach Wiederanpfiff musste Rafalski zweimal in höchster Not retten, zwischendurch musste einer der Eintracht-Verteidiger auch noch seinen Fuß dazwischen halten.

Akyüz bereitet für Wilczek vor

Langsam berappelte sich die Eintracht wieder und suchte selbst den Weg nach vorn. Einen Schuss von Nico Schiller musste Akduman zur Ecke lenken (61.), nach einem langen Ball lief Wilczek auf Akduman zu, wurde aber im entscheidenden Moment noch abgedrängt (63.). Kurz darauf dann aber der Treffer des Tages. Enes Akyüz nahm sich aus 18 Metern zentral ein Herz und hielt drauf. Akduman konnte nur nach vorne abklatschen lassen und Thomas Wilczek reagierte am schnellsten, er schob aus drei Metern zur entscheidenden Führung ein.

Im Anschluss daran entwickelte die Eintracht eine leichte Drangphase, ein Kopfball von Marvin Krause ging nur knapp am Pfosten vorbei (78.). Auf der anderen Seite nahm Lohauserholz in der Schlussphase nochmal Fahrt auf, die Eintracht musste viel investieren, um nicht doch noch den Ausgleich zu kassieren. Nach einer Ecke von Bastian Schulte zog Timo Schroeer aus 16 Metern ab,

Rafalski musste sich mächtig strecken. Bei der darauffolgenden Ecke köpfte Schmersträter einen Eintracht-Verteidiger an, so dass Rafalski den Ball aufnehmen konnte (84.).

Eintracht: Rafalski – Akyüz, Pawlik (90. Ates), Wilczek (81. Yilmaz), Martinovic, Müller, Pra (46. Polat), Ünal, Schiller, Krause, Matula

Tor: 1:0 (65.) Wilczek

Knappe Niederlage gegen SVE Heessen

Nico Schiller (schwarzes Trikot) und die Eintracht verloren ein knappes Spiel gegen Heessen.
© Lenfers-Lücker

Werne - Eintracht Werne hat im Spitzenspiel der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) beim 0:1 gegen den Tabellenzweiten SVE Heessen die zweite Niederlage in Folge kassiert. Gleichzeitig setzte sich der SV Stockum mit 3:1 gegen die Hammer SpVg III durch und zog damit in der Tabelle an der Eintracht vorbei. 

Eintracht Werne - SVE Heessen 0:1 (0:0). Für die Eintracht ist der Anschluss an die Spitzengruppe der Liga damit erstmal weg. 

Die Szene des Tages spielte sich in der 65. Minute ab. Der Angriff der Heessener war abgefangen, Marvin Krause startete in Richtung Heessener Hälfte. Weit kam der Innenverteidiger aber nicht, denn er rannte sich unnötig in zwei Heessener Gegenspielern fest. So kam Lennard de Graaf an den Ball, steckte durch für Kevin Hillebrand. Eintracht-Keeper Daniel Rafalski rannte aus dem Kasten, um die Situation noch zu entschärfen, doch er kam den berühmten Tick zu spät. Er erwischte Hillebrand am Fuß, der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter. „Daniel hat noch versucht, etwas zu retten, aber es war ein klarer Elfmeter“, sah Eintracht-Trainer Mario Martinovic keinen Diskussionsbedarf. Semir Burnic knallte den Strafstoß unter die Latte ins Tor. 

Beide Mannschaften hatten bis dahin mit dem schwierigen Untergrund zu kämpfen, Heessen noch ein wenig mehr als die Eintracht, die zunächst zielstrebiger agierte. Großchancen blieben aber Mangelware. Ein erstes Raunen ging durch die Zuschauerreihen, als Marvin Herkt linksaußen an der Eckfahne zwei Eintracht-Verteidiger aussteigen ließ und dann mit dem Außenrist den Ball nur knapp am zweiten Pfosten vorbeischoss (28.). Ansonsten wurde deutlich, dass auch zwei der besten Abwehrreihen der Liga aufeinander trafen, immer wieder war auf beiden Seiten ein Bein dazwischen oder Situationen wurden routiniert abgelaufen. 

Die Eintracht kam mit Schwung aus der Pause. Sandro Ünal holte sich auf der linken Seite an der Seitenlinie den Ball, zog in Richtung Tor und traf aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz (47.). Auf der anderen Seite verlängerte Burnic mit dem Kopf eine Flanke von rechts und der hinter ihm freistehende de Graaf verpasste den Ball aus fünf Metern nur knapp (57.). Nach dem Rückstand versuchte die Eintracht noch den Ausgleich zu erzielen, doch es fehlten die zwingenden Aktionen. 

Dadurch, dass die Eintracht auf den Ausgleich spielte, ergaben sich für die Gäste noch Kontersituationen, der eingewechselte Ex-Stockumer Tim Köhler vergab Sekunden vor dem Schlusspfiff den gefährlichsten dieser Konter, als er alleine auf Keeper Rafalski zulief, aber am langen Pfosten vorbei zielte. 

Eintracht: Rafalski – Ates (60. Polat), Krause, Pra, Yilmaz, Aküyz, Schiller (79. Majstorovic), Martinovic, Ünal, Pawlik (85. Müller), Wilczek 

Tor: 0:1 (65./FE) S. Burnic

Grandioser Sieg

Grund zum Jubeln hatte die Eintracht um Wilczek, Martinovic und Akyüz häufiger.
© Zöllner

Werne -  Eintracht Werne hat am Dienstagabend eindrucksvoll das Nachholspiel und Verfolgerduell in der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) gegen den BSV Heeren gewonnen.

Beim 5:0 (2:0)-Heimsieg gelang den Evenkämpern, die nun nur noch vier Punkte hinter Spitzenreiter IG Bönen liegen, die Revanche für das 1:9-Debakel im Kreispokal gegen Heeren von Ende Juli – inklusive zweier Traumtore.

„Wir haben uns vorgenommen, ein ganz anderes Spiel als damals abzuliefern. Wir haben ein super Spiel abgeliefert, jeder kämpft für den anderen. Heeren hatte zwar auch Chancen, aber der Sieg geht natürlich in Ordnung“, sagte Eintracht-Trainer Mario Martinovic nach dem achten ungeschlagenen Liga-Spiel in Serie.

Die Partie begann ideal für die Gastgeber: Marko Martinovic schickte den starken Sandro Ünal, dessen Schuss BSV-Keeper Kracht noch abwehrte, aber gegen den Nachschuss von Thomas Wilczek machtlos war – 1:0 (6.).

Auf der Gegenseite parierte Eintracht-Keeper Daniel Rafalski einen Freistoß von Franke (10.). Nach 17 Minuten wurde Ünals Bogenlampe von der Linie geköpft und Ünals Alleingang wehrte erneut Kracht ab (35.). Nach Zuspiel von Martinovic in die Spitze war Deniz Polat völlig frei und traf zum 2:0-Pausenstand (42.).

Kurz nach der Pause verhinderte Rafalski gegen Felix Ernst den Anschlusstreffer (48.). Kurios fiel das 3:0. Der Pass von Thomas Wilczek zentral am Elfmeterpunkt auf Enes Akyüz war eigentlich auf dem nassen Boden viel zu unplatziert. Doch der grätschte aus ganz spitzem Winkel den Ball aufs Tor und mit Frankes Hilfe fand der den Weg über die Linie (55.). Als Felix Ernst kurz darauf die Latte traf (57.), war der Gast der Verzweiflung nah. Wilczek scheiterte nach einem Alleingang (62.) genau wie auf der Gegenseite Volkmer aus vier Meter (67.)n. Beim 4:0 setzte der im Abseits stehende Pawlik erst kurz nach, bremste aber ab. Dafür stürmte Polat zum Ball, der mit einem Lupfer traf (75.).

Dass an so einem Abend fast alles gelingt, zeigte Enes Akyüz. Sein Heber aus 35 Metern über Kracht war gleichzeitig Schlusspunkt und das i-Tüpfelchen (80.).

Eintracht: Rafalski – Ünal, Pawlik (82. Kozlik), Pra, Polat, Akyüz, Martinovic, Yilmaz (76. Ates), Majstorovic (54. Schiller), Krause, Wilczek

Tore: 1:0 (6.) Wilczek, 2:0 (42.) Polat, 3:0 ((55.) Akyüz, 4:0 (75.) Polat, 5:0 (80.) Akyüz

Bönen niedergerungen

Eintrachts Thomas Wilczek versucht Bönens Jörn Holtmann aussteigen zu lassen. -  Foto: Baur

Bönen - Mit einem Tor den maximalen Ertrag eingefahren: Eintracht Werne hat ein eigentlich ausgeglichenes Spiel gegen die SpVg Bönen mit 1:0 (0:0) gewonnen und klettert damit auf Rang neun und halten die Gastgeber so im Mittelfeld der Tabelle fest. Der SV Stockum verliert hingegen klar beim VfL Mark.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): SpVg Bönen – Eintracht Werne 0:1 (0:0). „Das ist frustrierend“, meinte SpVg-Coach Hendrik Dördelmann entsprechend, dessen Mannschaft auf den achten Platz zurückfiel. Er hatte sein Team zwar nicht viel, aber „einen Ticken besser“ gesehen als die Gäste. Mit seinem Trainerkollegen Mario Martinovic war er sich nach der umkämpften Partie einig: „Das war so ein Spiel, wer das erste Tor macht, gewinnt.“ Und das war Eintracht Werne.

Die Gäste kamen am Rehbusch zunächst besser in Fahrt. 20 Minuten lang war die Eintracht die aktive Mannschaft, ohne jedoch großartige Torgefahr zu erzeugen.

Danach fanden die Bönener ihren Rhythmus und erspielten sich erste Gelegenheiten. Knapp war es, als Tobias Wittwer nur kurz zu spät kam, so dass Eintracht-Keeper Daniel Rafalski den Ball klärte. Letztlich ging es torlos in die Pause.

Auch nach dem Wechsel kämpften die Teams um jeden Ball, rieben sich zumeist in Zweikämpfen auf. Werne machte aber nach einer Viertelstunde unnötigerweise hinten etwas auf, lud die SpVg zu schnellen Angriffen ein. So stand Thorsten Renk am Strafraum plötzlich frei, benötigte aber zu lange für seinen Abschluss und wurde noch geblockt (60.). Drei Minuten später lief er sogar alleine auf Rafalski zu, zielte aber am Tor vorbei.

In dieser Phase erzielte dann jedoch Werne das goldene Tor. Die Gastgeber verteidigten einen hohen, langen Ball schlecht, am Ende erreichte das Leder Sandro Ünal am zweiten Pfosten, der zum 0:1 vollstreckte (69.). „Der Gegner hatte mehr Chancen, die aber nicht genutzt. Wir haben das bestraft“, meinte Martinovic, der mit dem Sieg natürlich zufrieden war.

Hinten raus hätte der Erfolg dann sogar noch höher ausfallen können. Fünf Minuten nach dem Führungstor scheiterte Thomas Wilczek gleich zweimal völlig frei an SpVg-Schlussmann Patrick Heller, der fünf Minuten vor Schluss erneut stark gegen Wilczek parierte.

Eintracht: Rafalski – Ates, Matula, Krause, Pra – Schiller (88. Kozlik), Müller – Akyüz (75. Özdemir), Marko Martinovic, Ünal – Wilczek

Tor: 0:1 Ünal (69.)

Unentschieden beim Tabellenführer.

03.09.17

 

VfL Mark – Eintracht Werne 1:1 (1:1). Leistungsgerecht sei das Unentschieden gewesen, da wollte Eintrachts Trainer Mario Martinovic nicht widersprechen. Geärgert hat es ihn trotzdem. Denn für ihn gab es vor dem Ausgleich zehn Minuten vor Schluss ein klares Foulspiel an seinem Verteidiger Andreas Matula. Marks Stürmer Mario Peters habe Matula zu Fall gebracht und sich so den entscheidenden Vorteil verschafft. „Das ist einfach ärgerlich, auch wenn wir die Situation schon vorher klären müssen“, erklärte Martinovic. „Mit der Schiedsrichterleistung bin ich überhaupt nicht einverstanden“, lautete sein eindeutiges Fazit.

Doch auf das Ergebnis habe der Schiedsrichter letztlich keinen Einfluss gehabt, das sei leistungsgerecht. „Wobei, wenn man dann schon Eins-Null in Führung liegt, will man die drei Punkte auch mal mitnehmen“, ärgerte er sich über den Punktverlust. 

Beide Teams waren zunächst auf defensive Sicherheit bedacht. Daraus entwickelte sich ein höhepunktarmes Spiel, in dem Torraumszenen Mangelware blieben. Nur einmal kombinierte sich die Eintracht gut durch. Kurz vor dem Pausenpfiff fand die Flanke aus dem Halbfeld von Sandro Ünal den Fuß von Thomas Wilczek, der nur noch einschieben musste. 

Auch in der zweiten Hälfte hatte die Eintracht bis zum Ausgleich die Partie im Griff und war auf dem besten Wege nach dem einen Ligafavoriten IG Bönen auch den nächsten Meisterschaftsanwärter zu bezwingen. Die Chance auf den Siegtreffer ergab sich drei Minuten vor Schluss. Sandro Ünal wurde alleine auf die Reise geschickt, scheiterte aber im direkten Duell gegen Marks Keeper Weltermann. 

Für die Eintracht ging es auf Rang zehn runter, Mark rutschte auf Rang drei ab. 

Eintracht: Rafalski – Polat, Aküyz, Pawlik, Wilczek, Marko Martinovic, Ünal, Schiller (65. Müller), Krause, Matula (82. Pra), Yilmaz 

Tore: 0:1 (36.) Wilczek, 1:1 (77.) Peters

Mit einem unentschieden in die Saison

Denn sein Team vergab unzählige Chancen und schaffte es nicht, sich für einen überlegene und gute spielerische Vorstellung zu belohnen. „Die Einstellung und Bereitschaft war gut“, lobte Trainer Marko Martinovic.

Er musste aber erkennen, dass es eben nicht so einfach ist, Top-Torjäger Erkan Baslarli (58 Treffer in der Vorsaison) zu ersetzen, zumal auch mit Thomas Wilczek der neue Mittelstürmer gestern privat verhindert war.

So köpfte Marko Martinovic nach drei Minuten den gegnerischen Torhüter an, Enes Akyüz schoss freistehend knapp vorbei (25.) und auch Nico Schiller zielte daneben.

Das 0:1 fiel nach einem zu kurzen Rückpass von Andreas Pawlik. So war der frühere Eintracht-Spieler Selmin Bajric auf und davon und überwand auch Keeper Daniel Rafalski (27.). Emre Yilmaz vergab zudem aus 16 Metern (40.). „Wir hatten sieben, acht gute Chancen und liegen 0:1 zurück“, zeigte sich Mario Martinovic fassungslos.

Sein Team steckte aber nicht auf. Nach Flanke von Sandro Ünal köpfte Marko Martinovic zum längst überfälligen 1:1 ein (55.). Das 1:2 nach 67 Minute hätte nach Meinung der Eintracht nicht zählen dürfen. „Der Ball ist nach einem Freistoß lange in der Luft. Bevor er runter kommt schubst ein Hammer Stürmer Mustafa Polat zu Boden. Aber es kommt kein Pfiff vom Schiedsrichter“, erzählt Martinovic.

Sein Team fand wieder eine Antwort. Nach Flanke von Akyüz traf der kurz zuvor eingewechselte Pierliuca Pra mit einem sehenswerten Kofpfball (72.). Dass es nicht zum mehr reicht, lag auch in der Folgezeit an der schwachen Chancenverwertung. „Wir geben durch ein halbes Eingentor und einen irregulären Gegentreffer den Sieg her“,

Eintracht: Rafalski – Ünal, Matula (69. Ates), Schiller, Akyüz, Krause, Pawlik, Yilmaz (67. Pra), Polat, Marko Martinovic, Müller

Tore: 0:1 (27.) Bajric, 1:1 (55.) Marko Martinovic, 1:2 (67.) Sari, 2.2 (72.) Pra

 

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