1. Mannschaft

Sieg beim Rewe Symalla Cup

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Eintracht Werne freute sich über das Preisgeld und den Pokal für den Gewinn des Symalla-Cups.
© Zöllner

Stockum - Der A-Kreisligist Eintracht Werne hat sich durch einen 2:1-Finalsieg gegen die Landesliga-Reserve des SV Herbern erstmals seit 2011 den Turniersieg beim Vorbereitungsturnier um den Symalla-Cup des SV Stockum gesichert und nebem den Wanderpokal 600 Euro Preisgeld kassiert.

Spieler des Tages war Enes Akyüz, der mit seinen beiden Treffern den frühen Rückstand drehte. Die Evenkämper hatten dabei gegen den Vorjahres-Finalisten mehr Ballbesitz und eine hohe Spielkontrolle, waren aber immer wieder anfällig für Konter. 

Einen solchen nutzte Carlo Bentrup zur Führung für das ersatzgeschwächte Team von Trainer Christian Adamek (19.), der mit Heitmann, Krysiak und Selhorst auf drei Spieler aus der Dritten zurückgreifen musste. Die Herberner erhielten für Platz zwei 400 Euro Preisgeld. 

Die Eintracht spielte variabel auch über beide Außenseiten, doch Marko Martinovic, Enes Akyüz und Cem Bozkurt vergaben erste Chancen. Zudem traf Andreas Pawlik den Innenpfosten (40.). Als Selhorst Akyüz im Strafraum zu Fall brachte, entschied Schiedsrichter Andreas Runte auf Elfmeter, den der Gefoulte selber zum 1:1 verwandelte (42.). Kurz darauf legte Akyüz aus acht Metern freistehend für Cem Bozkurt auf. Doch sein Treffer zählte wegen einer Abseitsposition nicht (44.). 

Nach der Pause blieb die Eintracht weiter überlegen, ließ aber immer wieder gefährliche Konter zu. Herberns Keeper Sebastian Adamek parierte einen Schuss von Schebab und Mario Martinovic versuchte einen Querpass anstatt aus acht Metern aufs Tor zu schießen. 

Letztlich brachte ein Freistoßtor die Entscheidung. Enes Akyüz schoss gar nicht mal wuchtig in die Torwartecke von Sebastian Adamek. Doch der Keeper machte einen Zwischenschritt in Richtung Tormitte und ließ so den Aufsetzer passieren (78.). Nachdem Tobias Temmann per Kopf nach einer Ecke scheiterte (81.), schoss Carlo Bentrup nach Krysiak-Vorarbeit aus sieben Metern über das leere Tor und vergab so das sichere 2:2 (85.). 

„Wir haben uns schwerer getan als nötig. Wir haben über weite Strecken das Spiel bestimmt und dominanten Fußball gezeigt. Wir waren aber wieder ein wenig fahrlässig bei den Torchancen. Die Jungs haben sich mit dem ersten Platz belohnt“, sagte Eintracht-Trainer Mario Martinovic. 

SVH-Reservetrainer Adamek war auch zufrieden: „Das war eine deutliche Leistungssteigung gegenüber dem Halbfinale und wir haben gegen einen sehr guten A-Kreisligisten verloren. Das war wirklich eine gute Einheit.“ 

Eintracht Werne: Fitzthum – Kurtovic (85. Kozlik), Akyüz (89. Griskevic), Schebab, Pawlik, Schiller, M. Martinovic, Peper, Bozkurt (55. D. Ünal), S. Ünal, Yilmaz

Neuzugänge 18/19

Die Neuzugänge für die Saison 18/19 bei Eintracht Werne (von links): Co-Trainer Aykut Kocabas, Dennis Kozlik, Alex Griskevic, Lennard Schellong, Cem Bozkurt, Sami Schebab, Kadir Kavakbasi und Trainer Mario Martinovic. Es fehlt Deniz Ünal.
© Zöllner

Werne - Ein lockeres Trainingsspielchen – damit nahm Eintracht Werne die Vorbereitung auf die neue Saison auf. Mit dabei waren sechs der sieben Neuzugänge (Deniz Ünal fehlte erkrankt), die der Fußball-Kreisligist für die kommende Spielzeit in der „A1“ dazu bekommen hat. 

Davon stammen drei von anderen Vereinen und vier aus der eigenen A-Jugend. Trainer Mario Martinovic hofft, dass in der dann laufenden Saison der Transfer eines achten Neuen über die Bühne geht, der zuletzt höherklassig spielte. „Mit ihm würden wir noch einmal richtig Qualität dazu bekommen“, sagt der 35-Jährige. 

Neu dabei sind der aus Werne stammende Cem Bozkurt (Abwehr, vom VfB Lünen), Sami Schebab (defensives Mittelfeld, vom Hammer SC), Kadir Kavakbasi (Abwehr, A-Jugend TSC Hamm), Dennis Kozlik (defensives Mittelfeld, eigene A-Jugend), Alex Griskevic (Stürmer, eigene A-Jugend), Lennart Schellong (defensives Mittelfeld, eigene A-Jugend) und Deniz Ünal (Mittelfeld, eigene A-Jugend). Der neue Co-Trainer Aykut Kocabas wird im Laufe der Saison ebenfalls so etwas wie ein Neuzugang. Denn der Defensivspieler hat sich im August vergangenen Jahres im ersten Testspiel einen Kreuzbandriss zugezogen und hofft darauf, dass er bald wieder ins Training einsteigen kann.

 So hat Martinovic bewusst den in der Vorsaison doch engen Kader nun auf 21 Spieler erweitert, da den sieben Neuen nur vier Abgänge gegenüberstehen. „Die Jungen spieler haben Potenzial und sollen Gas geben“, gibt Martinovic den Nachwuchskräften eine Chance. Der Trainer des Vorjahres-Fünften will auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) ganz oben angreifen. „Wir wollen ganz vorne mitmischen. 

Dafür dürfen wir aber nicht wie im im Vorjahr schon bis November neun Punkte Rückstand auf den Spitze aufweisen“, wünscht sich Martinovic einen guten Saisonstart. Als Konkurrenten um die vorderen Plätze sieht er den verstärkten SCE Heessen, TuS Uentrop und BV 09 Hamm sowie zwei weitere Teams. Dass die Kreisliga A1 im Vergleich zur Parallel-Staffel A2 als schwächer eingeschätzt wird, kann der ehemalige Stürmer nicht nachvollziehen. „Heeren kam im Vorjahr als Vizemeister aus der A2 in die Liga und wurde nur Siebter. Und aufgestiegen ist am Ende der Meister aus unserer Staffel“, hat Martinovic zwei Beispiele parat.

"Muss auch an mir arbeiten"

 Aus seiner ersten Saison als Trainer hat Martinovic auch gelernt. „Ich muss nicht nur an der Mannschaft, sondern auch an mir arbeiten“, spricht er die zahlreichen Innenraumverweise gegen seine Person an. „Ich muss ruhiger werden“, meint der gar nicht mal so impulsive Trainer. Er freut sich, dass er mit Kokabas einen erfahrenen Spieler als Co-Trainer an seiner Seite hat, mit dem er sich auch schom im Laufe der vergangenen Saison intensiv ausgetauscht hat. 

Bis zum Saisonstart am 12. August absolvieren die Evenkämper ein Testspiel gegen den Bezirksligisten TuS Lohauserholz II (daheim am Mittwoch, 11. Juli) und zudem gibt es die Teilnahmen am Symalla-Cup des SV Stockum (Vorrunde am 21. und 22. Juli) und die Teilnahme am eigenen Blitzturnier am Sonntag, 15. Juli. An dem wird neben den beiden Oberligisten SC Düsseldorf-West und Hammer SpVg noch ein vierter Verein teilnehmen. Das erste Pflichtspiel ist das Ersterundenspiel im Kreispokal (Unna/Hamm) am 29. Juli beim C-Ligisten TuS Alte Heide in Unna.

Die Testspiele

Mittwoch, 11. Juli, ab 19.30 Uhr: daheim gegen TuS Lohauserholz

Turnierteilnahmen: Blitzturnier der Eintracht mit SC Düsseldorf-West, Hammer SpVg und Eintracht Werne sowie ein noch unbekannter vierter Verein.

Symalla-Cup des SV Stockum (Vorrunde am 21. und 22. Juli, Endrunde 4. und 5. August)

Kreispokal: Sonntag, 29. Juli, beim TuS Alte Heide

Die Zu- und Abgänge

Zugänge: Dennis Kozlik, Alex Griskevic, Deniz Ünal, Lennard Schellong (alle eigene A-Jugend, Cem Bozkurt (VfB Lünen), Sami Schebab (Hammer SC), Kadir Kavakbasi (A-Jugend TSC Kamen)

Abgänge: Marvin Krause (SVF Herringen), Thomas Wilczek, Pierluca Pra (beide 1. FC Pelkum), Matthias Müller (TuS Lohauserholz II)

Trainer: Mario Martinovic (im 2. Jahr), Co-Trainer Aykut Kocabas

Die Neuzugänge für die Saison 18/19 bei Eintracht Werne (von links): Co-Trainer Aykut Kocabas, Dennis Kozlik, Alex Griskevic, Lennard Schellong, Cem Bozkurt, Sami Schebab, Kadir Kavakbasi und Trainer Mario Martinovic. Es fehlt Deniz Ünal.
© Zöllner

15.07.18

Eintracht zieht sich gegen Oberligisten gut aus der Affäre

Werne - Fußball-A-Kreisligist Eintracht Werne hat sich bei seinem Vorbereitungs-Blitzturnier gegen zwei ambitionierte Oberligisten gut aus der Affäre gezogen. Gegen die Hammer SpVg gelang sogar ein 1:1-Unentschieden.

Gegen den SC Düsseldorf West verloren die Gastgeber mit 0:4. Das Duell der beiden Oberligisten endete 1:1. Das Tor für die HSV erzielte dabei der Bergkamener Mike Pihl. 

Eintracht Werne – Hammer SpVg 1:1 (1:0). „Mit dem Unentschieden können wir leben und ich finde, es ist verdient. Klar, dass die mehr den Ballbesitz hatten. Aber wir haben erreicht, was wir wollten, nämlich selber Fußball spielen, wenn wir den Ball haben“, meinte Trainer Mario Martinovic nach dem Achtungserfolg. Die Eintracht stand erwartungsgemäß tief, aber sehr sicher und versuchte in der Anfangsphase vor allem über links und mit Sandro Ünal Akzente zu setzen.

 Das Führungstor Mitte der ersten Halbzeit fiel aber über die rechte Seite. Nach einem lang gespielten Ball lief Ibrahim Kabakoglu seinem Gegenspieler davon, legte sich den Ball zurecht und schob ihn rechts unten an Torhüter vorbei ins Netz. Die Hammer, denen noch das 5:1 vom Vortag beim VfL Wolbeck in den Knochen saß, wurden erst nach der Pause dominanter. Zudem besaßen sie mit Joel Grodowski nun einen Spieler mit direktem Zug zum Tor in der Angriffsmitte. 

Die beste Chance bot sich zunächst aber den Gastgebern, als Pawlik im HSV-Strafraum seinen Gegenspieler überlupfte, dann aber zu überhastet abschloss. Statt des möglichen 2:0 fiel auf der Gegenseite der Ausgleich durch den Ex-Borker Grodowski.

Eintracht Werne – SC Düsselorf West (0:2). Auch gegen den Niederrhein-Ligisten halten die Werner lange Zeit das Nullnull und werden dann vor der Pause nicht durch herausgespielte Tore, sondern durch zwei Standards ausgeknockt. Vorher aber hat Cem Bozkurt bei einem der wenigen Konter die Werner Führung auf dem Fuß. Bei seinem Schuss von halbrechts rettet ein Düsseldorfer aber noch vor der Linie. 

Auf der Gegenseite bringt ein Freistoß aus 23 Metern die Führung für Düsseldorf. Ricardo Ribeiro trifft aus Sicht des Keepers – und auch unhaltbar für Rafalski – links oben in den Winkel. 80 Sekunden später beendet ein Foul von Ünal den Düsseldorfer Vorwärtsdrang. Simon Deuß verwandelt den Elfmeter flach und platziert zum 0:2. Direkt anschließend pfeift Schiedsrichter Küster zur Pause. 

Nach dem Seitenwechsel gesteht der Oberligist seinen Gastgebern ein wenig mehr Spielanteile zu. Das nutzen die Werner und kommen durch Sami Schebap zu einem Lattentreffer. Auf der Gegenseite machen Andrej Hildenberg und Dennis Orgelheide mit dem Schlusspfiff das Ergebnis standesgemäß. Mario Martinovic: „Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden und kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Düsseldorf hat uns mehr gefordert als Hamm und zum Schluss noch einmal ganz clever viel Tempo eingewechselt.“

Eintracht: Rafalski – S. Ünal, Peper, Matula, Yilmaz, Pawel, Schebab, D. Ünal, Martinovic, Akyüz, Kabakoglu - Kozlik, Schellong, Bozkurt

 

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