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Sandro Ünal (Mitte) lässt sich für den 2:1-Siegtreffer nach einem tollen Sololauf über 70 Meter von Kadir Kavakbasi (links) und seinem Bruder Deniz feiern. Der erzwang bereits das 1:0 durch Krauses Eigentor. 
© Zölllner

Werne - Der Kreisliga-Spitzenreiter Eintracht Werne hat das Top-Duell beim FC TuRa Bergkamen schmeichel´haft mit 2:1 gewonnen und sich damit eine ideale Ausgangsposition vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellendritten VfL Mark am kommenden Sonntag zum Hinrundenende erspielt. St

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): FC TuRa Bergkamen – Eintracht Werne 1:2 (0:1).  Nach der Marker 3:4-Niederlage im zweiten Spitzenspiel des 14. Spieltages gegen den SVE Heessen beträgt der Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten aus dem Hammer Norden nun drei Punkte. 

Die Eintracht erwischte bereits wie in der Vorwoche beim 3:0 gegen die SpVg Bönen einen Traumstart. Sami Schebab schickte Deniz Ünal steil und als dieser gerade den Ball an Keeper Hohmann vorbei schießen wollte, spitzelte der heraneilende Nico Krause im letzten Moment den Ball weg – und traf ins eigene Tor (2.). 

In der Folgezeit entwickelte sich ein von intensiven Zweikämpfen geführtes Spiel zwischen den Strafräumen. Bei den Gastgebern war deutlich zu spüren, dass nicht nur die Angreifer Nils Rösener und Jörg Plattfaut fehlten, sondern vier weitere Leistungsträger wie Kapitän Torka und Kaczmarek. TuRa spielte viele lange Bälle, mit der die Eintracht-Abwehr vor nicht allzu große Probleme gestellt wurde. 

Die Konter der Eintracht verpufften auf der Gegenseite aber ebenfalls weitgehend wirkungslos. So gab es erst kurz vor der Pause wieder eine erwähneswerte Szene, als Deniz Ünal nach Pawlik-Flanke volley knapp das TuRa-Tor verfehlte. Nach der Pause legten die Gastgeber deutlich zu. Bei der Eintracht war der Ausfall von Abwehrchef Mario Martinovic mit Achillesfersen-Probleme deutlich spürbar. Ein Kopfball von Nils Rataj nach Frestoß parierte Rafalski zur Ecke (48.). Krause verzog danach freistehend (50.), Dumanli (53.) und Köroglu scheiterten ebenfalls (55.). Nach einem weiteren Köroglu-Freistoß drückte Nils Rataj aus kurzer Distanz im dritten Versuch den Ball zum 1:1 über die Linie (57.).

 Zuvor scheiterte u.a. Klug aus kurzer Distanz. Nach 64 Minuten schoss Elyesa Dumanli von der Strafraumgrenze knapp vorbei. Die Eintracht schwamm gehörig. Dann nahm sich Sandro Ünal ein Herz, dribbelte aus der eigenen Hälfte los und als Nils Rataj wegrutschte, war der Weg zum TuRa-Tor frei. Mit einem gefühlvollen Schlenzer traf der technisch starke Defensivspieler zum 2:1-Siegtreffer (72.). Denn gefährlich wurden dei Gastgeber in der Folge nicht mehr. 

FC TuRa: Hohmann – Gotthardt (78. Schwarz), Scheuerer, Krause, Rataj, Klug, Civak, Krucinski (72. Lambert), Kupfer, Köroglu, Dumanli

Eintracht: Rafalski – Schebab, S. Ünal, Martinovic (46. Kavakbasi), Matula, Yilmaz, Pawlik, Schiller (85. Bozkurt), Akyüz, Kabakoglu, D. Ünal

21.10.18

Werne - Die Werner Eintracht hat in der Kreisliga A1 (Unna-Hamm) die Tabellenführung mit einem 2:0-Heimerfolg (1:0) über den Hammer SC 2008 verteidigt. Der SV Stockum zeigte eine gute Reaktion und der Verfolger FC TuRa ließ zwei Punkte liegen.

Kreisliga A1 (Unna-Hamm): Eintracht Werne - Hammer SC 2:0 (1:0). „Es war ein Arbeitssieg und sicher kein schönes Spiel, aber das war uns vorher klar“, meinte Trainer Mario Martinovic. Der Spitzenreiter benötigte gut 20 Minuten, um gegen den bis dahin leicht dominierenden Tabellenfünften ins Spiel zu kommen, musste in dieser Phase aber schon einen weiteren Rückschlag im personellen Bereich verkraften. 

Außenverteidiger Cem Bozkurt zog sich einen Muskelfaserriss zu, musste daher durch A-Junior Schellong ersetzt werden und dürfte drei Wochen ausfallen. In der an Chancen armen ersten Halbzeit sorgte Kadir Kavakbasi nach 36 Minuten für die Führung. Einen lang gespielten Eckball brachte Marko Martinovic vom hinteren Pfosten zurück in die Tormitte, wo Kavakbasi goldrichtig stand und aus kurzer Distanz verwandelte. 

Auf der Gegenseite war Torhüter Rafalski auch nur einmal richtig gefordert. Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber weiterhin darauf bedacht, hinten sicher zu stehen. Entsprechend wenige Chancen ergaben sich. So brachte erneut ein Standard – Martinovic: „Das ist eigentlich nicht so unser Ding“ – das zweite Tor. Nach einem Eckball klärte der HSC den Ball in Richtung Strafraumgrenze. Der folgende Schuss von Deniz Ünal wurde zwar geblockt, doch fiel die Kugel direkt vor die Füße von Dennis Kozlik, der zur Entscheidung abstaubte. 

In der Folge spielte die Eintracht den einen oder anderen Konter nicht sauber genug aus, ließ aber defensiv nichts anbrennen. Nun ist Trainer Mario Martinovic erst einmal froh, dass durch den Rückzug von Lohauserholz III ein spielfreies Wochenende auf sein Team wartet. „Ich denke, danach wird der Eine oder Andere wieder zurückkommen“, sagt er mit Blick auf die Verletztenliste – und das dann rechtzeitig vor dem Spitzenspielen gegen SpVg Bönen, TuRa Bergkamen und VfL Mark. 

Eintracht: Rafalski – Akyüz, Pawlik, Kabakoglu, Martinovic, D. Ünal, Kozlik (88. Cetin), Bozkurt (18. Schellong), S. Ünal, Kavakbasi (74. Künne), Ates 

Tore: 1:0 (36.) Kavakbasi, 2:0 (60.) Kozlik

Unser Betreuer Günter feierte seinen 81. Geburtstag, die Manschaft schenkte ihm einen Sieg und der Verein einen Vereinsschal. Wir wünschen ihm an dieser Stelle viel Gesundheit und noch viele Jahre als Betreuer,

Eintracht verteidigt in Unterzahl die Tabellenführung

Werne - Durch einen Last-Minute-Treffer von Ibrahim Kabakoglu hat die Eintracht die Tabellenführung verteidigt und das dazu noch in Unterzahl. Nach der überzeugenden Leistung beim 2:0-Sieg gegen Uentrop am vergangenen Wochenende ereilte den SV Stockum der nächste Rückschlag und der FC TuRa bleibt in der Verfolgerrolle.

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): BV 09 Hamm – Eintracht Werne 0:1 (0:0). Durch einen Last-Minute-Treffer von Ibrahim Kabakoglu hat die Eintracht die Tabellenführung verteidigt und das dazu noch in Unterzahl. Entsprechend groß war der Jubel – die Mannschaftskameraden jagten Kabakoglu über den halben Platz um ihn dann in einer Jubeltraube zu begraben.

 Zehn Minuten zuvor hatte Sami Schebab nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte gesehen. „Danach habe ich nicht mehr unbedingt daran geglaubt, dass wir hier noch gewinnen. Aber die Mannschaft hat eine unglaublich starke Mentalität gezeigt und zu zehnt auf Sieg gespielt. Hut ab vor den Jungs“, überschüttete Trainer Mario Martinovic seine Mannen mit jeder Menge Lob.

 Die Gelb-Rote Karte war ein Startsignal für eine starke Phase der Eintracht, die Heil in der Offensive suchte. Zunächst flankte der eingewechselte Dennis Kozlik von links, der ebenfalls eingewechselte Emre Yilmaz hielt den Fuß rein und der Ball landete in den Armen von BV-Keeper Tobias Janssen (81.), kurz darauf köpfte Kozlik nach einer Ecke von Yilmaz nur knapp am rechten Pfosten vorbei (81.) und nach einem Konter klärte BV-Verteidiger David Kijewicz so gerade zur Ecke (82.). 

Nach dem Führungstreffer verteidigte die Eintracht dann leidenschaftlich und ließ nur noch eine Möglichkeit von Oliver Samardzic zu, der aus der Drehung den Ball frei vor Rafalski nicht richtig traf und Rafalski so klären konnte (90+2).

 Bis zur starken Phase der Eintracht war das Spiel auf dem trockenen Rasenplatz spielerisch überschaubar und von vielen Ballverlusten geprägt. Aufreger in der ersten Hälfte aus Eintracht-Sicht war ein nicht gegebener Elfmeter für ein Foul an Sandro Ünal, der kurz vor der Torauslinie umgerannt wurde (25.). Ärgerlich neben der Gelb-Roten Karte für Schebab auch die fünfte gelbe Karte für Schiller und der Verdacht auf Muskelfaserriss bei Peper, die damit am nächsten Wochenende fehlen werden. 

Eintracht: Rafalski – Akyüz, Schebab, Pawlik (41. Kavakbasi), Schiller, Kabakoglu, Martinovic, D. Ünal (67. Kozlik), Peper (73. Yilmaz), Bozkurt, S. Ünal Tor: 0:1 (86.) Kabakoglu

Eintracht gewinnt das Derby gegen Stockum dank Keeper Rafalski

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Derby-Torschützen unter sich: Eintrachts Cem Bozkurt (links, erzielte den 3:1-Endstand) und Simon Peper bearbeiten Stockums Tolga Köroglu (Schütze des 1:0). Stockums Trainer Ralf Gondolf (vorne) beobachtet die Szene im fairen Ortsduell. 
© Zöllner

Werne - Eintracht-Trainer Mario Martinovic war nach seinem ersten Derby-Sieg als Trainer nach zuvor zwei Niederlagen geradezu euphorisch. Hingegen kam für den SV Stockum am Samstag bei der sechsten Niederlage im achten Saisonspiel der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) wieder alles mögliche an Pech zusammen. Da zudem der bisherige Spitzenreiter VfL Mark am Sonntagabend gegen Uentrop über ein 1:1 nicht hinaus kam, ist die Eintracht nun wieder allene vorne.

So standen die Torhüter im Mittelpunkt des Derbys im Sportzentrum Dahl. Denn nach dem Seitenwechsel parierte Eintrachts Schlussmann Daniel Rafalski vier erstklassige Gelegenheiten und auf der Gegenseite verletzte sich Cüneyt Tüten bei einem Abschlag erneut am Knie (73.). 

Tüten macht trotz Verletzung weiter, da Ersatzkeeper Zimmermann schon weg war 

Da aber Ersatzkeeper Stefan Zimmermann sehr zum Ärger von Trainer Ralf Gondolf schon den Sportplatz verlassen hatte, versuchte der SVS-Schlussmann mehr schlecht als recht weiterzumachen und kassierte auch prompt das 3:1 durch den aus Stockum kommenden Cem Bozkurt.  Bei dessen eigentlich haltbaren Flachschuss kam er nicht rechtzeitig herunter (80.).

 Die Partie begann wie erwartet. Der  gastgebende Tabellenzweite übernahm das Kommando, ohne zunächst zu Torchancen zu kommen. Wie aus dem Nichts fiel das 0:1. Ein Freistoß von Tolga Köroglu aus 25 Metern prallte von der Eintracht-Mauer ab und der Ball senkte sich unhaltbar ins rechte Toreck, wärend Rafalski schon auf den Weg in die linke Ecke war (9.). 

Nach einer schönen Einzelaktion, als Enes Akyüz drei gegenspieler abschüttelte, ging der Schuss des Spielmachers aus 18 Metern um Zentimeter am Stockumer Tor vorbei. Auch Pawlik scheiterte an Tüten nach einer Ecke (26.). Als Mittelfeldspieler Pawlik über rechts den Ball scharf flach vor das Stockumer Tor brachte, unterlief Tobias Löbbecke aus sechs Metern ein Eigentor zum 1:1 (29).

 Auf der Gegenseite musste Rafalski nach einer Ecke gegen zwei Stockumer in höchster Not klären (40.) und für die Eintracht hatte Deniz Ünal aus kurzer Distanz die Chance zur Führung, scheiterte aber an Tüten (44.). 

Nach der Pause wurde der SV Stockum mutiger und störte die Eintracht früher. So kam Ismail Cördük nach einer Köroglu-Flanke aus acht Metern frei zum Schuss, brachte den Ball aber volley nur zentral aufs Tor (47.). Nach einer Tayar-Flanke ebenfalls von rechts zeigte Rafalski einen Riesen-Reflex bei dem platzierten Kopfball von Hamza Tozlu aus sechs Metern (55.). 

Mit der ersten Torchance in Hälfte zwei gingen die Evenkämper in Führung. Kabakoglu wurschtelte sich gegen drei Gegenspieler an der Grundlinie durch den Stockumer Strafraum und den Rückpass verwertete Kadir Kavakbasi aus fünf Metern in Bedrängnis zum 2:1 (67.).

 Den Ausgleich vergab Tolga Köroglu freistehend aus sieben Metern per Kopf, als er nicht genügend Druck hinter den Ball bekam (79.). Im Gegenzug machte Cem Bozkurt mit dem 3:1 den sechsten Saisonsieg der Eintracht perfekt. Eine spannende Schlussphase vergab Hamza Tozlu mit seinem Kopfball aus fünf Metern (83.) – er scheiterte genauso an Rafalski wie in der vierten Minute der Nachspielzeit Köroglu. 

Eintracht: Rafalski – Martinovic, Pawlik (86. Yilmaz), Peper, Schebab (90. Kozlik), S. Ünal, Schiller, Akyüz, D. Ünal (86. Kavakbasi), Bozkurt, Kabakoglu 

SVS: Tüten – S. Canikli, Gottschlich (51. Gaida), Tayar, I. Cördük, Löbbecke (84. Rissane), A. Cördük, Saadouni (62. E. Tozlu), H. Tozlu, Chakif, Köroglu 

Tore: 0:1 (9.) Köroglu, 1:1 (29.) Eigentor Löbbecke, 2:1 (67.) Kavakbasi, 3:1 (80.) Bozkurt

Erste Niederlage

24.09.18

 

 

SVE Heessen – Eintracht Werne 2:0 (1:0). Die Eintracht hat mit der Niederlage im Spitzenspiel beim Meisterschaftsfavoriten die Tabellenführung an den VfL Mark abgegeben, der sich mit dem 5:2-Sieg in Stockum dank des besseren Torverhältnisses an die Ligaspitze gesetzt hat. „Für mich war das heute ein Nullnull-Spiel, was ja auch hätte funktionieren können. Aber beim ersten Gegentor war’s Abseits und beim zweiten kein Foulelfmeter“, ärgerte sich Trainer Mario Martinovic über die Niederlage beim Tabellendritten. 

Die Eintracht konzentrierte sich auf die Defensive und hatte zunächst Glück, dass Marvin Sachweh bereits in der ersten Minute alleine auf Keeper Rafalski zusteuerte, sein Schuss aber zu unplatziert war. Heessen hatte in der Folge – wie von den Gästen geplant – mehr Spielanteile und zwei Chancen. Bergholz prüfte Rafalski mit einem 35-Meter-Schuss, die folgende Ecke setzte Dominik Giffey mit einem Kopfball neben das Tor. 

Aber auch die Eintracht konnte in Führung gehen. Nach einem lang gespielten Ball der Werner prallten Heessens Keeper und ein Innenverteidiger zusammen. Kabakoglu kriegte die Kugel, stand aber mit dem Rücken zum Tor und traf mit seinem Fallrückzieher die beiden Heessener und nicht ins freie Tor. Bevor Kevin Messner in der 37. Minute das 1:0 mit einem tollen Hackentrick erzielte, stand Flankengeber Firat Isikli beim Zuspiel auf ihn im Abseits. 

Die Eintracht erhöhte zwar im Verlauf der zweiten Halbzeit das Tempo, weil aber die halbe Mannschaft angeschlagen war, ließen die Kräfte auf Dauer nach. Sieben Minuten vor dem Ende fiel schließlich das 2:0 durch den Elfmeter von Julian Bergholz (83.). Simon Peter sollte ihn verschuldet haben. „Zusammenprall ja, Elfmeter nein – man kann das Spiel so nicht entscheiden“, meinte Martinovic zum Pfiff von Schiri Ahmad. 

Eintracht Werne: Rafalski – E. Akyüz, Sami Schebab (86. Yilmaz), Pawlik, Schiller, Kabakoglu, Martinovic, Peper, Bozkurt (84. Kozlik), S. Ünal, Kavakbasi (61. D. Ünal) 

Tore: 1:0 (37.) Messner, 2:0 (83.) Elfmeter Bergholz

Eintracht Werne, hier mit Schebab, siegte im Spitzenspiel gegen den TSC Hamm. 
© Foto: Gudra

Eintracht Werne hat in der Fußball-Kreisliga A (1) mit dem 2:0-Erfolg (0:0) über den Türkischen SC Hamm einen Verfolger abgeschüttelt. Drm SV Stockum ging in Heessen die Puste aus und der FC TuRa trennte sich in einem Verfolgerduell mit 2:2 vom VfL Mark.

Kreisliga A1 Unna/Hamm): Eintracht Werne - TSC Hamm 2:0 (0:0). Der Erfolg für den Spitzenreiter ist nach umkämpften fast 100 Minuten verdient. Torschütze Enes Akyüz ist nach seinem Urlaub bestens erholt, erzielt beide Tore (65., 90.+5). Unschön: Haris Kahric vom TSC sieht nach einer Frustgrätsche die Rote Karte (82.). „Es war ein Kampfspiel, beide Mannschaften haben ihre Zähne gezeigt“, sagt Eintracht-Trainer Martinovic. 

Nach vier Minuten besitzt Sami Schebab die erste Chance für die Gastgeber, doch TFC-Keeper Sariman lenkt den Ball über die Latte ins Toraus. Danach entwickelt sich ein Spiel mit hohem Einsatz, das vornehmlich im Mittelfeld ausgetragen und von Unterbrechungen nach hart geführten Zweikämpfen geprägt ist.

 Insgesamt ist die Eintracht aktiver, versucht es vor allem über die rechte Seite mit Sandro Ünal und Andreas Pawlik. Aber erst kurz vor der Pause (45.+3) ergibt sich noch einmal der Ansatz einer Chance, doch Keeper Sariman nimmt den Ball rechtzeitig vor Sandro Ünal auf. 

Auch nach dem Seitenwechsel wirkt der Türkische SC weiter passiv, wird aber auch von der Eintracht mehr und mehr unter Druck gesetzt. Zunächst sieht Schiri Lange Pawlik bei dessen Schuss im Abseits, dann holt sich Sariman die Kügel vor Enes Akyüz. Nach 64 Minuten fällt aber die verdiente Führung für die Gastgeber. Enes Akyüz kommt nach einem abgefangenen Abschlag des TSC auf halbrechts an den Ball, umspielt mit Karic und Usta zwei Verteidiger, und während Torhüter Sariman auf einen Schlenzer ins lange Eck spekuliert, schlägt die Kugel flach am ersten Pfosten ein. 

Danach schaltet die Eintracht sofort den Kontermodus ein. Martinovic bringt dafür Kabakoglu als schnelle Spitze und verdichtet nach hinten mit drei Sechsern. Sehr diszipliniert lauern die Gastgeber auf ihre Konterchancen und lassen dem Türkischen SC mehr Ballbesitz. Doch mehr als einen harmlosen Freistoß von Umut Algan und einen Distanzschuss von Harsit muss Torhüter Rafalski nicht halten. Am Ende schwächen sich die Gäste selbst. Nach einem Foul von Marko Martinovic – später zurecht mit Gelb geahndet – hat Schiedsrichter Lange längst abgepfiffen, als Haris Kahric mit riesen Schritten auf den Werner zuläuft und diesen, mit beiden Füßen voran, von den Beinen grätscht.

 Es bildet sich sogleich ein Rudel, das sich aber relativ zeitig auflöst, während TFC-Trainer Erdal Akyüz seinen Ärger nicht zügeln kann und dafür aus dem Innenraum verwiesen wird. In der – auch deshalb – extra langen Nachspielzeit macht schließlich Enes Akyüz nach einem Konter alles klar. Mario Martinovic: „Ich habe meinen Jungs vorher gesagt, dass es ein giftiges Spiel wird. Klasse, wie diszipliniert sie das gespielt haben.“

 Eintracht Werne: Rafalski – E. Akyüz, Sami Schebab, Pawlik (90. Kozlik, Schiller (75. D. Ünal), M. Martinovic, Peper, Bozkurt, S. Ünal, Matula, Kavakbasi (65. Kabakoglu) 

Tore: 1:0 (65.) Akyüz, 2:0 (90.+5) Akyüz

09.09.18

RW Unna II – Eintracht Werne 0:4 (0:2). Die Eintracht bleibt weiter ungeschlagen und zeigte dazu auch noch ein starkes Spiel beim Auftritt in Unna. Der Respekt, den Trainer Mario Martinovic, vorab geäußert hatte, ob der Stärke der Gastgeber, hatte sich scheinbar nicht auf seine Mannschaft übertragen. Die war von Beginn an drin im Spiel und bestimmte die Partie. 

Daraus entwickelten sich erste Chancen, das erste Tor fiel aber erst nach fast vierzig Minuten Spielzeit. Ein direkt verwandelter Freistoß vom stark aufgelegten Marko Martinovic sorgte für die Führung der Eintracht. Damit nicht genug. Eine Minute vor dem Pausenpfiff legte Martinovic nach einer Flanke von Deniz Ünal nach und traf volley zum 2:0. 

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Eintracht spielbestimmend, die Gastgeber fanden nicht ins Spiel. Nachdem erneut Marko Martinovic auf Cem Bozkurt durchgesteckt hatte, lief der hinter die Abwehr und erhöhte auf 3:0. Eine Viertelstunde vor Schluss zog Dennis Kozlik von links in die Mitte und sah den besser postierten Kadir Kavakbasi auf der anderen Seite des Sechzehners. Da Marko Martinovic den Ball als Zwischenstation durchließ, stand Kavakbasi völlig frei und traf zum klaren 4:0-Endstand. 

„Wir sind hochzufrieden mit dem Spiel. Die Gegner werden jetzt immer stärker. Schön, dass wir auch wieder ein stärkeres Spiel gemacht haben“, lobte Martinovic. Dass die Eintracht mit dem Sieg nun auch alleine die Tabellenspitze erklommen hat, interessiert den Eintracht-Coach aber wenig. „Da gucken wir vielleicht mal nach zehn Spieltagen drauf...“, stellte er klar.

Eintracht: Rafalski – Schebab (75. Ates), Schiller, Martinovic, D. Ünal, Peper, Bozkurt (72. D. Kozlik), S. Ünal, Matula, Yilmaz, Kavakbasi (82. Griskevic) 

Tore: 0:1 (38.), 0:2 (44.) beide Marko Martinovic, 0:3 (64.) Bozkurt, 0:4 (75.) Kavakbasi

02.09.18

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): Eintracht Werne – TuS Lohauserholz II 0:0. Hätte, hätte Fahrradkette – zu diesem Schluss kam Eintrachts Trainer Mario Martinovic nach dem torlosen Remis gegen den Tabellenvorletzten. Denn hätte die Eintracht wenigstens ein Tor gemacht, dann wäre die Tabellenführung drin gewesen, da Konkurrent Heessen gegen RW Unna II gepatzt hatte. 

Aber hätte, wäre, wenn und aber – letztendlich fehlte einfach der Torerfolg für die überlegenen Gastgeber. Vor allem fehlten aber auch mit Ibrahim Kabakoglu und Kapitän Enes Akyüz – mit drei Treffern immerhin treffsicherster Spieler in Reihen der Eintracht – zwei zentrale Spieler aus der Offensive.

 „Mit dem Umstellungen hatten wir auf jeden Fall zu kämpfen“, musste Martinovic feststellen, dass seinem Team die offensive Durchschlagskraft fehlte. Die erste große Chance gehörte Sandro Ünal, der sich über außen in den Sechzehner durchgetankt hatte, dort aber den Pfosten traf (12.). Kurz vor der Pause dann die große Chance zur Führung, doch Marko Martinovic vergab den fälligen Elfmeter nach einem Handspiel (44.). „In der zweiten Halbzeit haben die Jungs aber eine gute Reaktion gezeigt, gut gefightet und alles nach vorne geworfen“, lobte Martinovic. Was weiterhin fehlte, war ein Tor.

 Sandro Ünal blieb im Sechzehner am Gegenspieler hängen (55.) und Deniz Ünal brachte nicht genug Kraft hinter seinen Abschluss aus acht Metern (70.). Die größte Chance aber hatte andreas Matula, der aus zwei Metern über das Tor köpfte, als Marko Martinovic den Ball nach einem Eckball noch einmal scharf vor das Tor gebracht hatte. „Wir müssen daraus lernen“, forderte Martinovic und musste den Punkt dann schweren Herzens akzeptieren. 

Eintracht: Rafalski – Pawlik, Schiller, Martinovic, Peper, Bozkurt (70. D. Ünal), S. Ünal, Matula, Yilmaz, Kavakbasi, Ates (56. Schebab)

Bes. Vork.: Martinovic verschießt Foulelfmeter

Schwieriger als erwartet

26.08.18

Kreisliga A1 (Unna/Hamm): TuS Wiescherhöfen II – Eintracht Werne 2:3 (0:2). Ein Zittersieg beim Schlusslicht für die Eintracht, die in Unterzahl drei Punkte mitnahm. Zufrieden war Trainer Mario Martinovic damit aber keineswegs. „Das war ein ganz schwaches Fußballspiel von uns. Wir müssen mit Sechs-Null zur Pause schon in Führung gehen und über die zweite Halbzeit gibt es kaum was zu sagen. Das war sehr schwach von uns.“ 

Von Beginn an wurde deutlich, wer der Favorit ist. Eintracht machte Druck nach vorne und ging in der 19. Minute durch Sandro Ünal in Führung. Danach ließ das Team aber unzählige Torchancen aus und so blieb das Spiel durchgehend spannend, weil Werne den Ball nicht mehr ins Tor bekam. Kurz vor der Pause baute Kurtovic die Führung dann aber doch noch aus. 

Weil Werne die Torchancen aber auch in der zweiten Hälfte nicht nutzte, kam Wiescherhöfen in der 70. Minute nochmal auf 1:2 heran. Kurz zuvor bekam Kapitän Enes Akyüz wegen Meckerns die Rote Karte und erwies seiner Mannschaft damit einen Bärendienst. Marko Martinovic stellte aber acht Minuten vor dem Abpfiff den alten Abstand wieder her. 

Danach wurde es aber doch noch einmal spannend, denn Kai Giesler brachte Wiescherhöfen noch einmal auf 2:3 heran. Letztendlich brachte die Eintracht den Sieg in Unterzahl aber dennoch über die Zeit.

Eintracht: Rafalski – Kurtovic (83. Matula), Akyüz, Schiller, Kabakoglu, M. Martinovic, Peper, S. Ünal, Yilmaz, Kavakbasi (56. Bozkurt), Ates (72. D. Ünal) Tore: 0:1 (19.) S. Ünal, 0:2 (42.) Kurtovic, 1:2 (70.), 1:3 (82.) Martinovic, 2:3 (85.) 

Bes. Vork.:

Rote Karte wegen Meckerns für Enes Akyüz (Eintracht, 67.)

2. Spiel, 2. Sieg

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Marko Martinovic (rechts) lieferte die Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:0 durch Kabakoglu. 
© Eickmann

Kreisliga A1 (Unna/Hamm) Eintracht Werne – SG Bockum-Hövel II 4:2. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel behauptet die Eintracht ihren Platz in der Spitzengruppe und steht weiterhin auf Rang drei. Gänzlich zufrieden war Eintrachts Trainer Mario Martinovic aber nicht. „Wir haben uns das Ergebnis hinten raus ein bisschen versaut, die Gegentore müssen nicht sein“, mahnte er. 

Trotzdem sparte er auch nicht mit Lob für seine Truppe. „Wir haben gerade in ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht, haben diszipliniert gespielt und sind ruhig geblieben“, lobte er. 

Nach einem Zuspiel von Marko Martinovic hätte Enes Akyüz sein Team bereits nach rund sieben Minuten in Führung bringen können, doch er scheiterte an SG-Keeper Matthias Böings. Ibrahim Kabakoglu lupfte nach zwanzig Minuten über das Tor anstatt ins Tor. 

Nach rund einer halben Stunde wurde der disziplinierte Auftritt der Eintracht aber belohnt. Enes Akyüz behielt nach einem Zuspiel alleine vor Böings diesmal die Nerven (27.). Nur fünf Minuten später stocherte Kabakoglu nach einer erneuten Vorlage von Martinovic ins Netz. 

In der zweiten Hälfte hatte die Eintracht das Spiel weiter im Griff, Kabakoglu und Akyüz verpassten es die Führung weiter auszubauen. Es dauerte bis zur 71. Minute ehe der gerade erste eingewechselte Kadir Kavakbasi mit dem Kopf zum 3:0 traf. „Danach hat dann die Disziplin nachgelassen, wir waren zu weit aufgerückt“, ärgerte sich Martinovic. 

Das rächte sich, auf dem Wege kassierte die Eintracht den Gegentreffer durch Dennis Vittinghoff, der völlig frei vor dem Eintracht-Tor stand. Zwar traf der ebenfalls gerade erst eingewechselte Cem Bozkurt nur kurz darauf zum 4:1 und stellte damit den alten Abstand wieder her, doch Sandro Ünal erwischte sieben Minuten vor Schluss bei einer Grätsche seinen Gegenspieler anstatt des Balles. Justin Faust verwandelte den fälligen Elfmeter zum 4:2. 

Eintracht: Rafalski – Akyüz, Pawlik (73. Bozkurt), Schiller (84. Ates), Kabakoglu, Martinovic, D. Ünal (58. Kavakbasi), Peper, S. Ünal, Matula, Yilmaz 

Tore: 1:0 (27.) Akyüz, 2:0 (32.) Kabakoglu, 3:0 (71.) Kavakbasi, 3:1 (74.) Vittinghoff, 4:1 (79.) Bozkurt, 4:2 (83./FE) Faust

  

1. Mannschaft

Sieg beim Rewe Symalla Cup

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Eintracht Werne freute sich über das Preisgeld und den Pokal für den Gewinn des Symalla-Cups.
© Zöllner

Stockum - Der A-Kreisligist Eintracht Werne hat sich durch einen 2:1-Finalsieg gegen die Landesliga-Reserve des SV Herbern erstmals seit 2011 den Turniersieg beim Vorbereitungsturnier um den Symalla-Cup des SV Stockum gesichert und nebem den Wanderpokal 600 Euro Preisgeld kassiert.

Spieler des Tages war Enes Akyüz, der mit seinen beiden Treffern den frühen Rückstand drehte. Die Evenkämper hatten dabei gegen den Vorjahres-Finalisten mehr Ballbesitz und eine hohe Spielkontrolle, waren aber immer wieder anfällig für Konter. 

Einen solchen nutzte Carlo Bentrup zur Führung für das ersatzgeschwächte Team von Trainer Christian Adamek (19.), der mit Heitmann, Krysiak und Selhorst auf drei Spieler aus der Dritten zurückgreifen musste. Die Herberner erhielten für Platz zwei 400 Euro Preisgeld. 

Die Eintracht spielte variabel auch über beide Außenseiten, doch Marko Martinovic, Enes Akyüz und Cem Bozkurt vergaben erste Chancen. Zudem traf Andreas Pawlik den Innenpfosten (40.). Als Selhorst Akyüz im Strafraum zu Fall brachte, entschied Schiedsrichter Andreas Runte auf Elfmeter, den der Gefoulte selber zum 1:1 verwandelte (42.). Kurz darauf legte Akyüz aus acht Metern freistehend für Cem Bozkurt auf. Doch sein Treffer zählte wegen einer Abseitsposition nicht (44.). 

Nach der Pause blieb die Eintracht weiter überlegen, ließ aber immer wieder gefährliche Konter zu. Herberns Keeper Sebastian Adamek parierte einen Schuss von Schebab und Mario Martinovic versuchte einen Querpass anstatt aus acht Metern aufs Tor zu schießen. 

Letztlich brachte ein Freistoßtor die Entscheidung. Enes Akyüz schoss gar nicht mal wuchtig in die Torwartecke von Sebastian Adamek. Doch der Keeper machte einen Zwischenschritt in Richtung Tormitte und ließ so den Aufsetzer passieren (78.). Nachdem Tobias Temmann per Kopf nach einer Ecke scheiterte (81.), schoss Carlo Bentrup nach Krysiak-Vorarbeit aus sieben Metern über das leere Tor und vergab so das sichere 2:2 (85.). 

„Wir haben uns schwerer getan als nötig. Wir haben über weite Strecken das Spiel bestimmt und dominanten Fußball gezeigt. Wir waren aber wieder ein wenig fahrlässig bei den Torchancen. Die Jungs haben sich mit dem ersten Platz belohnt“, sagte Eintracht-Trainer Mario Martinovic. 

SVH-Reservetrainer Adamek war auch zufrieden: „Das war eine deutliche Leistungssteigung gegenüber dem Halbfinale und wir haben gegen einen sehr guten A-Kreisligisten verloren. Das war wirklich eine gute Einheit.“ 

Eintracht Werne: Fitzthum – Kurtovic (85. Kozlik), Akyüz (89. Griskevic), Schebab, Pawlik, Schiller, M. Martinovic, Peper, Bozkurt (55. D. Ünal), S. Ünal, Yilmaz

Neuzugänge 18/19

Die Neuzugänge für die Saison 18/19 bei Eintracht Werne (von links): Co-Trainer Aykut Kocabas, Dennis Kozlik, Alex Griskevic, Lennard Schellong, Cem Bozkurt, Sami Schebab, Kadir Kavakbasi und Trainer Mario Martinovic. Es fehlt Deniz Ünal.
© Zöllner

Werne - Ein lockeres Trainingsspielchen – damit nahm Eintracht Werne die Vorbereitung auf die neue Saison auf. Mit dabei waren sechs der sieben Neuzugänge (Deniz Ünal fehlte erkrankt), die der Fußball-Kreisligist für die kommende Spielzeit in der „A1“ dazu bekommen hat. 

Davon stammen drei von anderen Vereinen und vier aus der eigenen A-Jugend. Trainer Mario Martinovic hofft, dass in der dann laufenden Saison der Transfer eines achten Neuen über die Bühne geht, der zuletzt höherklassig spielte. „Mit ihm würden wir noch einmal richtig Qualität dazu bekommen“, sagt der 35-Jährige. 

Neu dabei sind der aus Werne stammende Cem Bozkurt (Abwehr, vom VfB Lünen), Sami Schebab (defensives Mittelfeld, vom Hammer SC), Kadir Kavakbasi (Abwehr, A-Jugend TSC Hamm), Dennis Kozlik (defensives Mittelfeld, eigene A-Jugend), Alex Griskevic (Stürmer, eigene A-Jugend), Lennart Schellong (defensives Mittelfeld, eigene A-Jugend) und Deniz Ünal (Mittelfeld, eigene A-Jugend). Der neue Co-Trainer Aykut Kocabas wird im Laufe der Saison ebenfalls so etwas wie ein Neuzugang. Denn der Defensivspieler hat sich im August vergangenen Jahres im ersten Testspiel einen Kreuzbandriss zugezogen und hofft darauf, dass er bald wieder ins Training einsteigen kann.

 So hat Martinovic bewusst den in der Vorsaison doch engen Kader nun auf 21 Spieler erweitert, da den sieben Neuen nur vier Abgänge gegenüberstehen. „Die Jungen spieler haben Potenzial und sollen Gas geben“, gibt Martinovic den Nachwuchskräften eine Chance. Der Trainer des Vorjahres-Fünften will auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A1 (Unna/Hamm) ganz oben angreifen. „Wir wollen ganz vorne mitmischen. 

Dafür dürfen wir aber nicht wie im im Vorjahr schon bis November neun Punkte Rückstand auf den Spitze aufweisen“, wünscht sich Martinovic einen guten Saisonstart. Als Konkurrenten um die vorderen Plätze sieht er den verstärkten SCE Heessen, TuS Uentrop und BV 09 Hamm sowie zwei weitere Teams. Dass die Kreisliga A1 im Vergleich zur Parallel-Staffel A2 als schwächer eingeschätzt wird, kann der ehemalige Stürmer nicht nachvollziehen. „Heeren kam im Vorjahr als Vizemeister aus der A2 in die Liga und wurde nur Siebter. Und aufgestiegen ist am Ende der Meister aus unserer Staffel“, hat Martinovic zwei Beispiele parat.

"Muss auch an mir arbeiten"

 Aus seiner ersten Saison als Trainer hat Martinovic auch gelernt. „Ich muss nicht nur an der Mannschaft, sondern auch an mir arbeiten“, spricht er die zahlreichen Innenraumverweise gegen seine Person an. „Ich muss ruhiger werden“, meint der gar nicht mal so impulsive Trainer. Er freut sich, dass er mit Kokabas einen erfahrenen Spieler als Co-Trainer an seiner Seite hat, mit dem er sich auch schom im Laufe der vergangenen Saison intensiv ausgetauscht hat. 

Bis zum Saisonstart am 12. August absolvieren die Evenkämper ein Testspiel gegen den Bezirksligisten TuS Lohauserholz II (daheim am Mittwoch, 11. Juli) und zudem gibt es die Teilnahmen am Symalla-Cup des SV Stockum (Vorrunde am 21. und 22. Juli) und die Teilnahme am eigenen Blitzturnier am Sonntag, 15. Juli. An dem wird neben den beiden Oberligisten SC Düsseldorf-West und Hammer SpVg noch ein vierter Verein teilnehmen. Das erste Pflichtspiel ist das Ersterundenspiel im Kreispokal (Unna/Hamm) am 29. Juli beim C-Ligisten TuS Alte Heide in Unna.

Die Testspiele

Mittwoch, 11. Juli, ab 19.30 Uhr: daheim gegen TuS Lohauserholz

Turnierteilnahmen: Blitzturnier der Eintracht mit SC Düsseldorf-West, Hammer SpVg und Eintracht Werne sowie ein noch unbekannter vierter Verein.

Symalla-Cup des SV Stockum (Vorrunde am 21. und 22. Juli, Endrunde 4. und 5. August)

Kreispokal: Sonntag, 29. Juli, beim TuS Alte Heide

Die Zu- und Abgänge

Zugänge: Dennis Kozlik, Alex Griskevic, Deniz Ünal, Lennard Schellong (alle eigene A-Jugend, Cem Bozkurt (VfB Lünen), Sami Schebab (Hammer SC), Kadir Kavakbasi (A-Jugend TSC Kamen)

Abgänge: Marvin Krause (SVF Herringen), Thomas Wilczek, Pierluca Pra (beide 1. FC Pelkum), Matthias Müller (TuS Lohauserholz II)

Trainer: Mario Martinovic (im 2. Jahr), Co-Trainer Aykut Kocabas

Die Neuzugänge für die Saison 18/19 bei Eintracht Werne (von links): Co-Trainer Aykut Kocabas, Dennis Kozlik, Alex Griskevic, Lennard Schellong, Cem Bozkurt, Sami Schebab, Kadir Kavakbasi und Trainer Mario Martinovic. Es fehlt Deniz Ünal.
© Zöllner

15.07.18

Eintracht zieht sich gegen Oberligisten gut aus der Affäre

Werne - Fußball-A-Kreisligist Eintracht Werne hat sich bei seinem Vorbereitungs-Blitzturnier gegen zwei ambitionierte Oberligisten gut aus der Affäre gezogen. Gegen die Hammer SpVg gelang sogar ein 1:1-Unentschieden.

Gegen den SC Düsseldorf West verloren die Gastgeber mit 0:4. Das Duell der beiden Oberligisten endete 1:1. Das Tor für die HSV erzielte dabei der Bergkamener Mike Pihl. 

Eintracht Werne – Hammer SpVg 1:1 (1:0). „Mit dem Unentschieden können wir leben und ich finde, es ist verdient. Klar, dass die mehr den Ballbesitz hatten. Aber wir haben erreicht, was wir wollten, nämlich selber Fußball spielen, wenn wir den Ball haben“, meinte Trainer Mario Martinovic nach dem Achtungserfolg. Die Eintracht stand erwartungsgemäß tief, aber sehr sicher und versuchte in der Anfangsphase vor allem über links und mit Sandro Ünal Akzente zu setzen.

 Das Führungstor Mitte der ersten Halbzeit fiel aber über die rechte Seite. Nach einem lang gespielten Ball lief Ibrahim Kabakoglu seinem Gegenspieler davon, legte sich den Ball zurecht und schob ihn rechts unten an Torhüter vorbei ins Netz. Die Hammer, denen noch das 5:1 vom Vortag beim VfL Wolbeck in den Knochen saß, wurden erst nach der Pause dominanter. Zudem besaßen sie mit Joel Grodowski nun einen Spieler mit direktem Zug zum Tor in der Angriffsmitte. 

Die beste Chance bot sich zunächst aber den Gastgebern, als Pawlik im HSV-Strafraum seinen Gegenspieler überlupfte, dann aber zu überhastet abschloss. Statt des möglichen 2:0 fiel auf der Gegenseite der Ausgleich durch den Ex-Borker Grodowski.

Eintracht Werne – SC Düsselorf West (0:2). Auch gegen den Niederrhein-Ligisten halten die Werner lange Zeit das Nullnull und werden dann vor der Pause nicht durch herausgespielte Tore, sondern durch zwei Standards ausgeknockt. Vorher aber hat Cem Bozkurt bei einem der wenigen Konter die Werner Führung auf dem Fuß. Bei seinem Schuss von halbrechts rettet ein Düsseldorfer aber noch vor der Linie. 

Auf der Gegenseite bringt ein Freistoß aus 23 Metern die Führung für Düsseldorf. Ricardo Ribeiro trifft aus Sicht des Keepers – und auch unhaltbar für Rafalski – links oben in den Winkel. 80 Sekunden später beendet ein Foul von Ünal den Düsseldorfer Vorwärtsdrang. Simon Deuß verwandelt den Elfmeter flach und platziert zum 0:2. Direkt anschließend pfeift Schiedsrichter Küster zur Pause. 

Nach dem Seitenwechsel gesteht der Oberligist seinen Gastgebern ein wenig mehr Spielanteile zu. Das nutzen die Werner und kommen durch Sami Schebap zu einem Lattentreffer. Auf der Gegenseite machen Andrej Hildenberg und Dennis Orgelheide mit dem Schlusspfiff das Ergebnis standesgemäß. Mario Martinovic: „Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden und kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Düsseldorf hat uns mehr gefordert als Hamm und zum Schluss noch einmal ganz clever viel Tempo eingewechselt.“

Eintracht: Rafalski – S. Ünal, Peper, Matula, Yilmaz, Pawel, Schebab, D. Ünal, Martinovic, Akyüz, Kabakoglu - Kozlik, Schellong, Bozkurt

 

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