Martinovic ärgert sich über den Schiedsrichter:

Eintracht Werne kann in der Mark einfach nicht gewinnen

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Auf "180" war Eintracht-Trainer Mario Martinovic.
© Foto: Volkmer

Werne – Durch zwei späte Tore verlor Eintracht Werne das Gastspiel in der Fußball-Kreisliga A1 beim VfL Mark mit 1:2. Und das bei eigener Führung, die Serkan Adas in der 67. Minute erzielte. Von der Partie war nach 90 Minuten allerdings kaum noch die Rede. Der Mann mit der Pfeife war Thema. 

Stinksauer war Eintracht Coach Mario Martinovic. Eben nicht über das verlorene Spiel an sich, sondern über die Leistung des Schiedsrichters. Der verteilte insgesamt elf Gelbe Karten. Darunter waren sieben für die Gäste, „eine wegen Foulspiels, sechs wegen Meckern nach Foulspiel“, erzählt Martinovic. Der Coach selbst sah die Ampelkarte, als er dem Schiedsrichter nach Abpfiff die Meinung sagte. 

„Das Spiel an sich war sehr gut, es war Tempo drin, es ging zur Sache“, meinte er. Ungerecht fand Martinovic, dass Fouls gegen die guten „Einzelspieler, die oft nicht anders zu stoppen sind“, nicht bestraft wurden, sich darüber aufzuregen schon. „Die Niederlage war nicht verdient, wir hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt“, meinte der Werner Trainer. 

In der ersten Hälfte sei sein Team die bessere Mannschaft gewesen. Die erste Chance hatte Abdullah Sahin in der 18. Minute, der nach einem Grundlinienpass von Deniz Ünal an Keeper Moritz Klink scheiterte. Trainerbruder Marko hätte sich kurz darauf nach einem Gestocher im VfL-Strafraum nur die Ecke aussuchen müssen, zielte mit der Picke knapp daneben. Zu guter Letzt scheiterte Passgeber Ünal selbst, nachdem er sich über links durchgesetzt hatte (38.). Drei gelbe Karten in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit brachten den Gast vollends aus dem Konzept. 

„Nach dem Seitenwechsel standen wir zehn Minuten unter Dauerdruck, Daniel hat einmal richtig klasse gegen Schmitz gehalten“, bemerkte Martinovic zum besseren Neustart der Gastgeber. „Wir wollten in der zweiten Hälfte Konter fahren.“ Das funktionierte auch nach überstandener Drangperiode. Einen Doppelpass mit Sahin netzte Adas in der 67. Minute zur Führung der Eintracht ein.

 „Und dann kam eigentlich nichts mehr von Mark“, beobachtete Martinovic, nahe am ersten Erfolg gegen den Angstgegner. Ein Sonntagsschuss aus 20 Metern brachte das Spiel zum Kippen. „Den Ball hat er super getroffen“, so Martinovic zum 1:1-Ausgleich durch Lukas Röder (77.). Mit dem Schlusspfiff traf dann Leon Schmitz. „Da dürfen wir uns einfach keinen Konter mehr fangen“, ärgerte sich Wernes Coach. 

Wie gesagt, es war nicht die einzige Lehre aus dem Spiel. „Nein, wir müssen auch lernen die Klappe zu halten“, so Martinovic. Und eben hoffen: „Irgendwann erwischen wir einen Schiedsrichter, der Fußball sehen will.“

Eintracht: Rafalski – Akyüz, Martinovic, Sari, Kozlik (58. Cördük), Souita, Ünal, Schiller, Sahin, Serkan Adas, Schmitz

Tore: 0;1 Adas (67.), 1:1 Röder (77.), 2:1 Schmitz (90.)

  

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